Mit Opera ins Netz — Sidebar
Die meisten Browser haben eine sogenannte Sidebar, in der man Bookmarks verwalten, die besuchten Seiten ansehen und möglicherweise noch eine Suche starten kann.

In Opera wurde dieses Tool erheblich erweitert. Meine Sidebar (in Opera heißt sie “Hotlist”) enthält insgesamt 15 (in Worten: fünfzehn) verschiedene Anwendungen — alle schön übersichtlich angeordnet und ruck-zuck zugänglich (siehe Screenshot).
Sehr wichtig ist für mich, dass die Hotlist nicht links sitzen muss, sondern dass ich sie auch rechts andocken kann, was meinem Surfverhalten viel besser entspricht. Opera erlaubt es auch, die Hotlist als reguläres Browserfenster mit eigenem Tab anzuordnen.
Interessante Funktionen der Hotlist sind “Notes” und “Links” sowie die Möglichkeit, jede beliebige HTML-Seite als Hotlistpanel anzuzeigen.
Notes
Notes sind das, was man hinter der englischen Bezeichnung für Notizen vermuten würde: Notizen. Auf einer Website kann ich einen beliebigen Text markieren und per “Strg + Shift + C” als Notiz speichern. Dort ist sie dann fest gespeichert und hat sich sogar noch gemerkt, von welcher Webseite sie kam. Ein Doppelklick auf eine Notiz öffnet diese Seite wieder.
Links
Das Links-Panel (panel = Hotlistfenster) listet alle Links auf, die eine Webseite enthält. Zusätzlich gibt es die Funktion “Lock”, mit der man die Anzeige einer bestimmten Seite einfrieren kann, so dass sie sich nicht ändert, wenn eine neue Seite aufgerufen wird.
Das ermöglicht z.B. einen sehr komfortablen Umgang mit Suchmaschinen: die Ergebnisseite im Linkspanel anzeigen, Lock aktivieren und von dort aus die einzelnen Ergebnislinks anklicken ohne dass die Ergebnisseite verschwindet.
Eigenes
Jeder beliebige HTML-Seite kann als Hotlistpanel fungieren. So habe ich mir z.B. meine meistbesuchten Links in eine kleine Seite gepackt und unter MyLinks abgelegt. Auch meine lokale SelfHTML Version hat ihr eigenes Panel, so dass ich schnell zu den einzelnen Hauptkapiteln springen kann.
Es gibt verschiedene Ressourcen mit individuellen Hotlistpanels. Da ist für jeden was dabei.
Weitere voreingestellte Panels sind das eMail-Panel, das Adressbuch, Browser-History, Transfers (Downloads), Windows (zeigt alle geöffneten Fenster aller Opera Instanzen an und erlaubt das Verschieben von Fenstern zwischen Instanzen) und Info (gibt grundlegende Informationen über die angezeigte Site, z.B. Zeichencodierung, MIME-Typ, Volumen etc.).
Alles in allem sind es diese Vielfalt und Flexibilität, die die Opera-Hotlist für mich zu einem unentbehrlichen Werkzeug machen.