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Montag, 25. Oktober 2004

Neue Beiträge bei Rete-Mirabile.net

Auf Rete-Mirabile.net habe ich einige neue Artikel veröffentlicht. Unter anderem “Fünf Regeln für gute Präsentationen”, eine Übersicht dessen, was man beim Vortragen auf jeden Fall beachten sollte.

Außerdem gibt es einen neuen Beitrag zum Thema Neurobiologie und Lernen: “Wie das Wissen in den Kopf kommt”. Die Gehirnforschung hat in den letzten Jahren interessante Erkenntnisse gewonnen, die auch für das Lehren und Lernen in der Schule wichtige Konsequenzen haben können.

Ein neuer Buchtipp stellt “Das Ölschieferskelett” von Bernhard Kegel vor. Ein spannender und informativer Roman über die Evolution.

Montag, 06. September 2004

Language Switch

From today, this weblog will be continued in English.

Throughout my time studying English I have felt a growing urge to use the language more often than I had the opportunity to do so. This urge grew even more when I prepared for my final exams, which involved a lot of reading and thinking in English. Since opportunities for using English in everyday intercourse are rare I’ve decided to create an opportunity myself by switching my weblog language.

Comments in German are still welcome, of course, though it might be a nice challenge to readers to try writing them in English as well.

As of today, all category names have been translated but the categories themselves have not been changed.

Montag, 07. Juni 2004

Urlaub

Wir machen Urlaub.

Zurücklehnen, Beine hoch, entspannen. Blog-Pause.

Freitag, 19. März 2004

Behälter und was drauf steht

Eine informative Website besteht aus Behältern, die aussagekräftige Namen tragen. Die Organisationstruktur der Inhalte kann noch so clever sein—wenn die Links zu den einzelnen Bereichen schlecht benannt sind, wird kaum jemand hinfinden.

Ich habe für ein neues Projekt, an dem ich zur Zeit ein bisschen herumexperimentiere, mit Textpattern ein sehr vielversprechendes CMS entdeckt, mit dem ich die Site verwalten möchte. Allerdings stellt sich genau das Bennenen der einzelnen Siteabschnitte immer wieder als kniffliges Problem heraus.

Textpattern bietet zwei verschiedene Organisationsebenenen für die Strukturierung der Inhalte: Sections und Categories. Diese doppelte Auslegung ist für mein Projekt wie geschaffen, da ich meine Beiträge sowohl nach ihrem Format (Buchtipps, Materialien etc.) als auch nach ihrem Fachbereich (Biologie, Geographie etc.) ordnen möchte. Die beiden Zugangskanäle machen es aber andererseits auch nötig, für jede Section und jede Kategorie eine griffige Bezeichnung zu finden und dabei innerhalb jedes Kanals stilistisch konsistent zu sein, so dass keine Verwirrung entsteht.

Bei der Suche nach aussagekräftigen Labeln ist mir immer wieder aufgefallen, wie viele Assoziationen man mit einem bestimmten Wort verbindet. Eine meiner “Section” soll beispielsweise informative Artikel enthalten. Der Kürze und Klarheit wegen, hatte ich zunächst “Fakten” als Label ausgesucht. Das ruft aber sofort eine Assoziation mit dem Magazin “Fokus” hervor und scheint außerdem zu allgemein—in den anderen “Sections” werden ja letztlich auch Fakten und keine Märchen vorgestellt.

Wie wichtig die Assoziationen sind, die wir mit einem Wort verbinden, bringt in einem anderen Zusammenhang auch ein Artikel ins Bewusstsein, auf den ich über elegant hack aufmerksam geworden bin.

Der amerikanische Linguist Lakoff nennt den Rahmen dieser Assoziationen “frame” und erklärt dessen Tragweite:


The first thing to know about language is that it expresses ideas and thoughts. Every word is defined with respect to what cognitive scientists call a frame. A frame is a conceptual structure of a certain form.
Let me give you an example. Suppose I say the word “relief.” The word “relief” has a conceptual frame associated with it. Here’s the frame: In order to give someone relief, there has to be an affliction and an afflicted party – somebody who’s harmed by this affliction – and a reliever, somebody who gives relief to the afflicted party or takes away the harm or pain. That reliever is a hero. And if someone tries to stop the person giving relief from doing so, they’re a bad guy. They’re a villain. They want to keep the affliction ongoing. So when you use only one word, “relief,” all of that information is called up. That is a simple conceptual frame.

Wer hätte gedacht, dass das simple Benennen von Kategorien, Sektionen, Abschnitten oder was auch immer auf einer Website solch profunde Überlegungen erfordert.

Montag, 08. März 2004

Lust am Schreiben


I love to read, and wish I could do it more often. I enjoy writing, for that matter, because there’s a sublime joy in crafting the right sequence of words and creating the right tone as a result. (...) In what I regard as an exceedingly rare moment of lucidity on Rush Limbaugh’s part—perhaps he’d been off the drugs for a few days—he once said, “Words mean things.” I absolutely agree, and not just in the narrow sense. To me, the right words mean something far more than a string of communicative markers. They create a meaning that is much greater than the sum of the parts. The right words at the right time can literally change a life.

(Eric Meyer)

Lesen ist schon seit vielen Jahren meine Leidenschaft und seit ich Blogge, habe ich auch die Lust am Schreiben wieder entdeckt. Das Zitat von Eric Meyer bringt es auf den Punkt.