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Anleitung zum Unglücklichsein

Titelinformationen

Paul Watzlawik: Anleitung zum Unglücklichsein.

München: Piper.

Ein bißchen unglücklich sind wir ab und an wohl alle gern einmal. Man kann so schön in Selbstmitleid schwelgen und allen anderen die Schuld zuschieben. Paul Watzlawick gibt dem Leser Hinweise, wir er dieses selbstgemachte Unglück perfektionieren kann – und legt dabei die Mechanismen und Taktiken offen, mit denen wir uns häufig das Leben selbst schwer machen. So wird das Nichtbefolgen seiner Anweisungen zum eigentlichen Zweck des Buches.

Zwar sind viele Einsichten, die Watzlawick vorstellt, beinahe Plattitüden, dennoch werden wohl viele Leser auf den Seiten dieses kurzen Büchleins zumindest einige interessante Blicke in den Spiegel der eigenen Persönlichkeit werfen können, so daß die Lektüre sicher nicht vergeblich oder nutzlos sein wird. Nicht zuletzt ist es unterhaltsam, den Anweisungen zur Perfektionierung des eigenen Unglücks (zumindest im Geiste) zu folgen.

Umschlagtext über das Buch

Paul Watzlawicks „Anleitung zum Unglücklichsein“ ist zum Kultbuch geworden. Es hält sich seit seinem Erscheinen im Jahr 1983 in den Bestsellerlisten und hat einen Auflage von über 1 Million Exemplaren erreicht.

Die Geschichten, mit denen der Autor seine Leser zum Unglücklichsein anleitet – etwa die mit dem Hammer oder die mit den verscheuchten Elefanten, sind inzwischen Allgemeingut. „Ich habe das Buch in wenigen Stunden gelesen und gleich an die nächsten Freunde weitergegeben. Schon der Grundgedanke ist faszinierend.

Nicht – wie so viele Autoren, die in den letzten Jahren den Markt mit Glücksanleitungen überschwemmt haben – wohlfeile Gebrauchsanweisungen zu liefern, sondern uns den Spiegel vorzuhalten und zu zeigen, was wir alltäglich alles selbst gegen unser mögliches Glück tun.“ (Walter Kindermann)

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Umschlagtext über den Autor

Paul Watzlawick, geboren 1921 in Villach/Kärnten, studierte Philosophie und Sprachen. Ausbildung in Psychotherapie am C. G. Jung-Institut in Zürich. 1957 bis 1960 Professor für Psychotherapie in EI Salvador; seit 1960 Forschungsbeauftragter am Mental Research Institute in Palo AltolKalifornien.

Außerdem lehrte er an der Abteilung für Psychiatrie der Stanford University. Zahlreiche Veröffentlichungen.

Zuletzt geändert am 27.12.2007